
Sowohl die Dynamik der sozialen Veränderungsprozesse als auch die Unüberschaubarkeit und Komplexität vieler Lebens- und Arbeitszusammenhänge lassen Konflikte entstehen.
Streitigkeiten im privaten Bereich, Konflikte am Arbeitsplatz und Divergenzen zwischen sozialen Interessensgruppen sind Teil unseres alltäglichen Lebens.
Mit solcher Spannung konfrontiert, reagieren die meisten Menschen mit starken Gefühlen, was die Lage häufig ausweglos erscheinen lässt. Die Hilfe Dritter zur Vermittlung und Versöhnung in Anspruch zu nehmen gewinnt sowohl im persönlichen als auch im institutionellen Bereich immer mehr an Bedeutung.
Mediation eröffnet eine neue, belebende Kommunikations- und Interaktionskultur, die insbesondere geprägt ist durch Gleichberechtigung, Partizipation und demokratischen Interessensausgleich. Sie ist Ausdruck der Entwicklung hin zu einer gewaltfreien und konstruktiven Streitkultur, bei der die unterschiedlichen Standpunkte akzeptiert und die Bedürfnisse der Beteiligten offengelegt werden.